Der Wert des Wassers

Welttag des Wassers 2021

Der Weltwassertag erinnert alljährlich an die große Bedeutung des Wassers. Dieser Tag wird seit 1993 immer am 22. März gefeiert. In diesem Jahr steht der Tag des Wassers unter dem Motto „Wert des Wassers“.

Wie wichtig Daseinsvorsorge ist, spüren die Menschen insbesondere in Krisenzeiten. Leistungen wie die Wasserversorgung sind elementar für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Seit über 50 Jahren versorgt der ZWO die Menschen in Stadt und Kreis Offenbach verlässlich mit Trinkwasser in bester Qualität. Die Versorgung muss jederzeit funktionieren. Auch in Krisenzeiten. Darauf verlassen sich die Menschen in der Region.
Wasser ist keine Handelsware, sondern ein empfindliches Allgemeingut, das entsprechend behandelt werden muss. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass wasserwirtschaftliche Systeme und Infrastrukturen einfach vorhanden sind und funktionieren. Zumeist verborgen unter der Erde. Sie sind ein zuverlässiger „Schatz unter der Erde“.
Weil Infrastrukturen der Daseinsvorsorge für Generationen gebaut sind, gehört es zu den Aufgaben des ZWO, permanent im Vorsorge-Modus zu sein. Vor dem Hintergrund klimatischer Veränderungen, die beispielsweise langanhaltende Trockenperioden und Starkregenereignisse wahrscheinlicher machen, und auch demografischer Veränderungen, steht der ZWO vor der Herausforderung die bestehenden Infrastrukturen klimarobuster zu machen und sie zukunftsfest weiterzuentwickeln. Hierbei gilt es, die Bezahlbarkeit des Trinkwassers für die Bürgerinnen und Bürger im Blick zu behalten.
Die Verbraucher sind mit ihrer Trinkwasserqualität sehr zufrieden und bewerten das Wasser aus dem Hahn mit sehr gut. Das belegen die 2020er-Ergebnisse der vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützten und dem Institut für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung durchgeführte Langzeitstudie „Qualität und Image von Trinkwasser in Deutschland“ (TWIS) einmal mehr. Gemäß dieser Studie äußerte sich die Bedeutung und der Wert von qualitativ hochwertigem Leitungswasser insbesondere in den Monaten von März bis Juni 2020, in der Angangsphase der Pandemie. Sie lagen in diesen Monaten auf dem bislang höchsten Niveau im Vergleich der Untersuchungszeitreihe seit 2007.
Dies macht deutlich, wie wichtig es ist eine gesicherte und nachhaltige Infrastruktur im Bereich der öffentlichen Trinkwasserversorgung vorzuhalten.